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18.06.2013

Hören Sie die (grünen) Wände wachsen?

Lebende grüne Wände erobern zunehmend nicht nur die städtischen Außenbereiche und bringen Grün in die Stadt, wie bei Hotel- oder Hausfassaden, sondern werden auch im Innenbereich immer öfter eingesetzt.

Die Grüne Wand im Innenraum filtert Schadstoffe, produziert Sauerstoff und schluckt Geräusche. Darüber hinaus befeuchtet sie auch die trockene Luft. Es gibt mehrere Anbieter, die mit verschiedenen Systemen arbeiten.

Hören Sie die grünen Wände wachsen?
Die schönsten Wandtapeten, lebendig und grün.

Die deutsche Firma Art Aqua beispielsweise pflanzt auf einem vertikalen Edelstahlgerüst 40 mal 60 Zentimeter große Grünflächen, die in einer Gärtnerei drei bis vier Monate lang vorkultiviert werden. In der Wand ziehen die Gewächse die Nährstoffe nicht aus der Erde, sondern aus geschäumtem Glas. Dieses Trägermedium, in dem die Pflanzen stecken, lässt mit Dünger angereichertes Wasser durch und die Wurzeln werden mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt.

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HRH Prinz Philip lässt sich alles über grüne Wände erzählen

Scotscapeein BIOTOP Partner aus Großbritannien kreiert grüne Kunstwerke. „Living Art“ nennt sich das Produkt. Und tatsächlich, wie ein Gemälde aus lebenden Pflanzen in einem schönen Rahmen, kann so ein so ein grünes Kunstwerk durchaus neben einem klassischen Gemälde bestehen. Sogar HRH (His Royal Highness) Prinz Philip war beeindruckt. Er besuchte den Scotscape Stand auf der Chelsea Flower Show, die kürzlich in London stattfand.

Auch ein weiterer BIOTOP Partner, die Firma ekowall in der Tschechischen Republik, hat grüne Wände im Portfolio. Die Bewässerung der lebenden Grünen Wand, in der bis zu 15 verschiedene Pflanzen wie Fici, Farne oder Orchideen wachsen, erfolgt automatisch. Über einen Wasserbehälter am Boden wird der Kreislauf gestartet, jede Stunde wird die Flüssigkeit mit Pumpen nach oben befördert. Die unteren Stockwerke werden dank der Schwerkraft versorgt. Auch sonst ist die Betreuung einfach: Drei- bis viermal pro Jahr müssen die Pflanzen gestutzt werden. Wer will, kann selbst Hand anlegen, ansonsten bieten die jeweiligen Anbieter den Service an.

Die urbane Grünbewegung hat mit den grünen Wänden wieder Land gewonnen, auch wenn es sich um „Hoch-Land“ handelt.


Text: Martina Aigner, BIOTOP Marketing & PR



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