
Ein Pool im eigenen Garten – davon träumen viele. Eine Familie aus der Schweiz hatte ursprünglich gar nicht vor, einen Pool zu bauen. Erst während der Corona-Pandemie reifte der Wunsch nach einer eigenen Badeoase. Nach intensiver Recherche und praktischen Tests verschiedener Poolvarianten fiel die Wahl schließlich auf einen Living Pool als nachhaltige Alternative ohne Chemie.
„Eigentlich hatten wir nie geplant, ein Schwimmbad zu bauen“, sagt Eigentümer Roland Schwarzentruber. Das Haus der Schweizer Familie ist ein Altbau, einiges wurde modernisiert und angepasst, so auch der Garten. Dann kam die Idee mit dem Pool. „Wir haben uns verschiedene Poolanbieter angesehen und auch Chlor- und Salzwasserpools ausprobiert. Danach war klar: Chlorwasser kommt für uns nicht in Frage“, sagt Ester Schwarzentruber. So blieben Salzwasser- und Naturpools in der engeren Auswahl. Beim Vergleich der beiden Systeme war für das Ehepaar nicht nur die natürliche Wasserqualität ausschlaggebend, sondern auch die Tatsache, dass beim Living Pool das Wasser jahrelang im Becken bleibt und somit eine nachhaltige Lösung darstellt. „Wir hatten auch über einen Schwimmteich nachgedacht, wollten aber keine Tiere und Pflanzen“, sagt Roland Schwarzentruber.
Naturnahes Architekturkonzept
Als Partner für die Planung und Umsetzung des Poolprojekts wählten die Bauherren die regionale Gartenbaufirma Portmann Garten. „Die Firma kümmert sich schon seit Jahren um unseren Garten. Portmann bot auch die passende Technik für die natürliche Poolwasseraufbereitung an, das hat uns überzeugt. Es ist ein großer Vorteil, nur einen Ansprechpartner für Pool und Garten zu haben“, sagt Roland Schwarzentruber. Portmann begleitete das gesamte Projekt – vom architektonischen Konzept über die Umsetzung bis hin zum Service. Zu Beginn standen drei verschiedene Konzepte an unterschiedlichen Stellen im Garten zur Diskussion. Diese Ideen wurden dann auf Besonnung, Zugänglichkeit und Lage zum Haus geprüft. „Wir haben uns schließlich für ein möglichst langes Becken entschieden, das den ganzen Tag in der Sonne liegt und vom Wohnraum aus gut erreichbar ist“, sagt Ester Schwarzentruber. Auch eine Beleuchtung und die Vorbereitung für ein Heizsystem wurden eingeplant. Auf eine Einstiegstreppe verzichteten die Bauherren, um die Schwimmfläche nicht einzuengen.
Alles aus einer Hand
Wie bei jedem Bauprojekt gab es auch hier einige Herausforderungen. Die Genehmigung durch die Gemeinde sowie Verzögerungen durch die Pandemie verlängerten den Prozess. Um eine Baugenehmigung zu erhalten, mussten die Eigentümer eine Plan zur Begrünung mit einheimischen Pflanzen rund um den Pool vorlegen. Die ursprünglich geplante Stahlkonstruktion für das Becken musste aufgrund von Lieferproblemen auf eine Betonbauweise umgestellt werden. Für die Errichtung des Betonbeckens wurde zusätzlich eine Baufirma hinzugezogen. Beim Aushub gab es eine Überraschung: Der Bagger stieß auf Plastik- und Holzreste, die gesondert entsorgt werden mussten. Die Errichtung des Living Pools inklusive Technik und die Neugestaltung des Gartens lieferte Portmann. Ausgekleidet wurde das Becken mit dezent grauer Folie, die das natürliche Wasser besonders gut zur Geltung bringt. Nach etwa drei Monaten konnte der Schwimmbecken in Betrieb genommen werden. „Die Firma Portmann unterstütze uns von der Planung bis zur Umsetzung, daher lief der gesamte Prozess relativ unkompliziert und ohne viel Aufwand für uns ab“, so Roland Schwarzentruber. Im letzten Schritt wurden eine Eibenhecke als Sichtschutz sowie Ahorn, Tannen und verschiedene Gräser gepflanzt.
Einzigartiges Badeerlebnis
Der größte Mehrwert des mit edlen Natursteinplatten eingefassten Living Pools liegt für die Schweizer Familie in der natürlichen Wasserqualität. „Es ist wie Schwimmen im See – ohne Chemie, ohne brennende Augen oder Hautreizungen. Das Wasser im Pool könnte man sogar trinken“, schwärmt Ester Schwarzentruber. Auch die Kinder des Paares genießen das natürliche Badegefühl. Sogar Frösche kommen ab und zu zum Baden. Dank der bewährten Biofiltertechnik bleibt die Wasserqualität auch bei hohen Temperaturen konstant klar. Eine Abdeckung reduziert die Verdunstung, hält Schmutz fern und sorgt in der Übergangszeit für warmes Wasser. So beginnt die Badesaison für Familie Schwarzentruber oft schon im April und dauert bis Mitte Oktober. Die gesamte Technik wurde unter der großzügigen Holzliegefläche versenkt, bleibt aber leicht zugänglich. Ein Poolroboter reinigt einmal pro Woche den Boden und die Wände. Eine Beheizung ist vorbereitet, wurde aber bisher nicht benötigt. „Die Wartung des Pools ist denkbar einfach, man braucht keine besonderen Kenntnisse“, betont Roland Schwarzentruber.
Nachhaltiges Schwimmvergnügen
Der Living Pool überzeugt nicht nur durch seine Wasserqualität, sondern auch durch seine Vorteile hinsichtlich Nachhaltigkeit. „Anfangs haben wir nicht an den Wasserverbrauch gedacht. Doch angesichts der zunehmenden Wasserknappheit in einigen Regionen macht es Sinn, auf ein System zu setzen, das Wasser sparen hilft“, sagt Roland Schwarzentruber. Ein Grund mehr, warum nun auch die Eltern des Ehepaars ihren alten Chlorpool auf ein Biobecken umgerüstet haben. „Trotz der höheren Anfangsinvestition rechnet sich ein Living Pool durch den hohen Mehrwert und die geringen Betriebskosten. Wir würden uns jederzeit wieder für dieses nachhaltige Badeparadies entscheiden“, zieht Roland Schwarzentruber Bilanz.
Ausführender Fachbetrieb: Portmann Garten AG
Gesamtvolumen: 49,95 m3
Gesamtfläche: 34,3 m2
Wassertiefe: 1,5 m
Bauweise: Betonbecken
Folie: Sikaplan WT 5300-13C telegrau
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